Bleibt bei Underberg seit 180 Jahren wirklich alles gleich? Michael Söhlke, CEO Semper idem Underberg AG - 98
Shownotes
Underberg wird in diesem Jahr 180 Jahre alt. Eine Marke, die fast jeder in Deutschland kennt, mit einer Rezeptur, die nur vier Familienmitglieder und zwei Geistliche kennen. Und einem Motto, das seit 1846 Semper Idem heißt. Übersetzt ungefähr "immer das Gleiche" oder "sich selbst treu bleiben". Aber bleibt bei Underberg seit 180 Jahren wirklich alles gleich?
Für diese Episode bin ich nach Rheinberg gefahren und habe mit Michael Söhlke gesprochen, CEO der Semper Idem Underberg AG. Er hat als Führungskraft in Konzernen wie Metro und MediaMarkt Karriere gemacht, war dort unter anderem CFO, und führt heute ein Familienunternehmen mit über 60 Marken in mehr als 100 Ländern. Zur Underberg-Familie gehören auch Asbach Uralt und viele weitere Marken.
Wir sprechen über das Jubiläum und darüber, warum eine 180 Jahre alte Marke heute auf Wacken auftritt, beim OMR vertreten ist und mit den Fantastischen Vier kooperiert. Über einen Spirituosenmarkt, der weltweit unter Druck steht, und über die Frage, ob die geplante Alkoholsteuer das richtige Mittel ist.
Und vor allem geht es um Leadership in einem Familienunternehmen mit besonderer Konstellation. Wie führt man als externer CEO ein Haus, in dem man bewusst nicht zum Kreis derer gehört, die das Rezept des wichtigsten Produkts kennen? Wie funktioniert die Arbeitsteilung mit der Eigentümerfamilie und einem Aufsichtsrat, der gerade den Übergang in die 6. Generation begleitet? Welche Werkzeuge aus der Konzernwelt funktionieren im Mittelstand und welche eher nicht? Michael Söhlke spricht offen über Strategieentwicklung, Incentive-Systeme und Führungskultur in einem Unternehmen, das in Dekaden denkt.
Über den Podcast Chefetage
In meinem Podcast Chefetage spreche ich mit Führungspersönlichkeiten und Unternehmern über ihre Karrierewege, persönlichen Erfahrungen, ihr Mindset, ihr Führungsverständnis und die Herausforderungen ihrer Branche. Du bekommst Impulse, wie Leadership und Unternehmertum heute funktionieren – authentisch, inspirierend und ganz praktisch.
Ich bin Leif Neugebohrn und unterstütze Führungskräfte und Unternehmer mit meiner Agentur Magnecon dabei, sich klar zu positionieren – mit einer starken Strategie, klarer Kommunikation und wirkungsvollem Leadership.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute wird es so richtig bitter.
00:00:02: Und irgendwie auch Asbach-Uralt, aber keine Sorge, das meine ich eher im Markensinn, denn für diese Episode bin ich nach Rheinberg in Nordrhein-Westfalen gefahren und habe mit dem CEO von Unterberg gesprochen – ihr wisst schon der mit diesem Magenbitter hier!
00:00:17: Es gehört aber zu der Firma eben auch As Bach Uralt und viele weitere Produkte.
00:00:22: In diesen Jahren wird Unterberg hundertachtzig Jahre alt?
00:00:25: Was bedeutet das aber für ein Unternehmen was sogar im offiziellen Firmennamen auf Latein immer das Gleiche stehen hat.
00:00:32: Semper-Idem bleibt bei Unterberg auch nach hundertachzig Jahren wirklich alles gleich, und das sind Zeiten in denen sich der Spirituosenmarkt immer radikaler verändert?
00:00:41: Kann das gut
00:00:42: gehen?".
00:00:43: In dieser Episode spreche ich mit Michael Söke über genau diese Fragen.
00:00:47: Er ist CEO der Semperidem-Underberg AG und wir diskutieren über Traditionen bei Unterbergen, über neue Produkte Und er erklärt mir, warum selbst er nicht genau weiß was im Unterberg Magenbitter so ganz wirklich enthalten ist.
00:01:05: Viel Spaß bei dieser Episode!
00:01:15: Ja moin und herzlich willkommen hier zu einer neuen Episode in meinem Podcast Chef-Hitage.
00:01:20: Ich bin einfach neu geboren war.
00:01:22: das weißt du wahrscheinlich schon wenn du hier schon ein paar mal reingeklickt und reingehört hast.
00:01:25: ich freue mich total dass du heute wieder mit dabei bist.
00:01:28: Weißt ihr hier im Podcast, da spreche ich mit CE aus.
00:01:31: Mit Unternehmern und Führungskräften über ihren Werdegang aber auch über Themen wie Leadership, über Transformationprozesse, über Unternehmertum und natürlich auch über die Herausforderungen der jeweiligen Branchen.
00:01:45: Wenn dich das also interessiert dann bist du hier ganz genau richtig und dann freue mich dass du jetzt auch weiterhörst und nicht einfach schon wieder wegklickst.
00:01:53: Heute mache ich mal wieder einen Ausflug in die Welt der Spirituosen und der Getränke.
00:01:59: Wer dem Podcast verfolgt, der weiß dass sich das schon einmal gemacht hat nämlich mit der Behrenzenbrennerei.
00:02:05: und heute bin ich bei einem gar nicht mal so ja unterschiedlichen Produkt oder bei einer Firma die unterschiedliche Sachen macht sondern das ist durchaus ganz ähnlich nämlich es sind sehr leckere Sachen die man mal bei einem netten Abend zum Beispiel trinkt und zwar in Rheinberg, Nordrhein-Westfalen bei Unterberg.
00:02:25: Und um ehrlich zu sein ich hatte hier auf dem Hinweg immer so ein Ohrwurm im Ohr und ich bin jetzt nett und verzichtet darauf den mal zu summmen und singen weil singe kann nicht aber ihr wisst ganz genau was ich meine weil es gibt wenig Wärmelieder die trotz vielleicht schon gewissen Alter so im Ohren sind wie der Unterberg Song.
00:02:48: Mein heutiger Gast ist seit zwanzig Mitglied des Vorstands und jetzt seit einiger Zeit auch CEO der SEMPA-IDEM-Underberg AG.
00:02:58: Was dieser Namen bedeutet, da können wir gleich nochmal genauer drüber sprechen.
00:03:02: Und ganz interessant ist auch das Unterberg in diesem Jahr hundertundachtzig Jahre alt wird – und da gibt es ganz viel bestimmt zu besprechen!
00:03:08: Da freue ich mich jetzt total drauf und deshalb herzlich willkommen Michael Söke.
00:03:13: Hallo live, herzlich Willkommen in Rheinberg.
00:03:15: Freuen wir uns dass du hier ins Unterbergstammhaus gekommen bist.
00:03:17: Ja, ich freu mich auch total.
00:03:18: Es liegt mitten in Zentrum.
00:03:22: Das ist glaube ich sehr historisch die Gebäude hier wenn man hier reinkommt und es riecht sofort im Eingangsbereich und zwar ganz lecker nach Kräutern.
00:03:28: Ja absolut!
00:03:29: Also man sieht ja hier wird tatsächlich noch das Roma-Zerrat für den Unterberg auch angesetzt und auch durch die Familie betreut unterseitens des Rezepts.
00:03:37: Und ja, das hatte immer eine Wirkung der Stadt und dann weiß man dass hier Unterberg wirklich auch noch produziert wird vor Ort.
00:03:43: Das ist ganz großartig, da kommen wir gleich nochmal ein bisschen im Detail mehr drauf.
00:03:47: Aber jetzt fangen wir erstmal an mit dir!
00:03:49: Wer bist du so?
00:03:50: Was machst du so?
00:03:51: und vor allem wenn du mal nicht arbeitest auf die Arbeit kommen wir ja gleich.
00:03:54: also wer bist du privat und persönlich?
00:03:57: Ja erst einmal bin ich glaube ich Familienvater, Vorheiratete und zwei sehr agile Jungs, also elf und dreizehn Jahre.
00:04:04: und wenn ich das gerade als letzte Wochenende denke dann spielt er eine Tennis der andere dann zum Hockey.
00:04:08: Dann ist man halt wegen die sehr viel unterwegs Und gleichzeitig macht das so die Brücke, weil ich bin auch ursprünglich mal Leistungssportler gewesen.
00:04:16: Ich habe Wasserball gespielt, Wasserball Bundesliga gespielt.
00:04:18: Ich mache das super gerne immer noch wenn ich alte Freunde treffe und freue mich jetzt auch dass nach Olympia irgendwie vielleicht auch NRW zum Zuge kommt.
00:04:25: also es ist schon ein Thema was mir auch nah am Herzen liegt.
00:04:29: Und mittlerweile spiele ich dann auch halt Tennis oder im Winter dann Halschie aber beispielsweise Gasser.
00:04:33: in Tennis hatten wir auch eine Medenmannschaft oder wie jetzt die Trendsport Art Peddl Seit ein, zwei Jahren wo man einfach sagt das macht einfach super viel Spaß kann jeder Anfänger spielen.
00:04:41: Kann ich nur empfehlen?
00:04:42: Also so Familie Sport und Musik Das sind so drei Elemente.
00:04:47: Wenn nicht mal hier bei Unterberg oder vor Ort.
00:04:51: Sehr schön aber da haben wir vielleicht schon den ersten Dissenten.
00:04:53: muss sich jetzt ganz offen zugeben als jemand der in Hamburg zur Schule gegangen ist.
00:04:56: also Olympia muss natürlich nach Hamburg.
00:04:59: Die Diskussion hatte ich beim oben eher in der letzten Woche auch.
00:05:02: Kommen wir schon mit der nordrhein-westfayerischen Fahne.
00:05:07: Das schauen wir dann nochmal.
00:05:09: Der entscheidet, der steht jetzt glaube ich in Hamburg Ende Mai aus und dann möge er besser gewinnen glaub ich.
00:05:16: Wie ist dein Werdegang so beruflich?
00:05:18: Ich glaube viele die Führungskraft werden wollen, vielleicht auch mal CEO werden wollen.
00:05:22: Die fragen sich immer wie kommt man da hin?
00:05:23: Wie schafft man das in so eine Position?
00:05:25: Wie war es bei dir?
00:05:26: Wie fing's an und wie war dein Weg?
00:05:29: Erstmal diesen Reisbrettentwurf.
00:05:31: den gibt es so glaube nicht.
00:05:33: Am Ende des Tages ist immer die Frage welche Persönlichkeit hat man und was ergeben sich dann natürlich auch für Chancen, manchmal geplant oder nicht geplante.
00:05:40: Was kann man forcieren?
00:05:41: Weil ich glaube schon jeder ist ein bisschen von sich selbstabhängig.
00:05:44: aber prägend war immer irgendwo das Thema für mich Neugier, wissbegierig zu sein, wie kommen eigentlich Entsteilungen zustande?
00:05:52: Und am Ende auch wenn man bei irgendwohin Entscheidung gehörte wo ich dachte finde ich jetzt nicht so gut Dann war irgendwie so ja da muss ich anders entscheiden.
00:05:58: damit ich entscheiden kann muss man auch irgendwie nie Verantwortung.
00:06:00: kommt Das so in der Nutsche, weil ich glaube diese Persönlichkeit spielt schon eine ganz große Rolle.
00:06:06: Und irgendwo kommt das bei mir schon seit der Wiege.
00:06:09: Also mein Vater hat mal ein Getränkehandel, einen kleinen Getränkekiosk und da sieht man, dass Unternehmer tun was das eigentlich heißt wenn man dann irgendwie sechs Tage die Woche arbeitet, wenn man irgendwie... also ich kann mich als Kind nur erinnern, dass er zwei drei Tage krank war, sprich von ganz anderen Tagen, als wenn wir jetzt den Krankenstand teilweise selbst bei uns sehen im Unternehmen Aber danach irgendwie mal klassisch bei der Deutschen Bank mit einer Ausbildung, dann BWL studiert und noch in den USA mein MBA gemacht.
00:06:35: Und da war die Frage so was werde ich jetzt?
00:06:37: Werde ich Banker oder Berater in einer Strategie?
00:06:39: In einer Strategierberatung?
00:06:41: und er hatte auch Angebote vorliegen.
00:06:43: aber dann gab es tatsächlich mal diesen von Harniel eine Position die hieß dann Analyst im Zentralbereich Corporal Finance M&A.
00:06:52: Da sagte ich oh das hört sich aber ganz gut an Da gehe ich doch auch mal hin, zum Beispiel hier als Duisburger Harnier bekannt und ist vor der Haustür.
00:07:00: Aber das war dann wirklich etwas was sehr gute Interviews waren wo man gesehen hat okay wie können auch im Konzernwege sein?
00:07:05: Und wo beispielsweise Professor Sieger seinerzeit als Vorstand mit mir Interviews war für eine Analysten- oder Einsteigerrolle.
00:07:12: Was sich vom Thema Wertschöpfung so interessant war wo ich gesagt habe ok lasst mal hier starten dass ich glaube hier können auch viele Möglichkeiten sein und es war dann der Einstieg und hat sich glaube ich ganz gut ausgezahlt.
00:07:22: Danach ging es irgendwann zum Metro auch eher Strategie und M&A-Bereich.
00:07:26: Und dann innerhalb der Metro gab's ja immer mal wieder Rehonsationen, neue Aufgaben und da wurde es immer so ein bisschen operativer.
00:07:32: Da war ich in einer Restrukturierungseinheit vom Metro tatsächlich mal so einen Turnaround mit Kollegen in der Ukraine gemacht.
00:07:39: super viel Spaß gemacht weil wenn man wirklich ein Team ist was dann im Einklang harmonisch agieren kann Ich sag mal, Check-Cash Generating Machine eigentlich rausgemacht als Team und das ganze Commercial Model aufgesetzt.
00:07:53: Aber auch wenn man dann so etwas hatte wie dass man Länder muss sich schließen denen mag oder Ägypten Und das Thema leadership ist da ein ganz ganz großes gewesen wo man sieht oder wurde eine Entscheidung getroffen war Das wirklich die richtige Entscheidung.
00:08:04: also man lernt für sich super viel und gleichzeitig Muss man halt die Osatio mitnehmen weil alleine kann man nichts machen.
00:08:10: Dann habe ich irgendwann bei Metro auch als CFO in Belgien gewesen Alte Kollegen von Media Markt auf mich zukommen doch zu uns nach der Trennung von Metro und Psychonomie vom Prinzip zur Media Markt, weil ich in Holland war auch eine super spannende Zeit, weil die Kultur ganz anders ist.
00:08:26: Auch wenn es jetzt da nicht nur Konzern ist sondern das eine dann halt eher Food Business, dann hat man Consumer Electronics, das eine noch stationärer, das andere gerade Digital.
00:08:34: Das sag' ich mal grade in Holland mit einem oder zwei Wettbewerbern, die in Europa für Horror sorgen seinerzeit aus Media Markt Perspektive.
00:08:42: Und irgendwann kam tatsächlich mal Die Anfrage, wieso oft?
00:08:45: von einem Personalberater.
00:08:47: Der rief dann an und kann sich auch Unterberg
00:08:48: vorstellen.".
00:08:49: Und da sagte ich ja das aber jetzt was ganz anderes?
00:08:53: Ja tatsächlich!
00:08:55: Dann habe ich mich ein bisschen informiert war erst mal seinerzeit super schwierig etwas zu finden weil damals war das Thema so Transparenz was gehörte noch alles dazu wollte man gar nicht so durchsprechen.
00:09:05: also im Podcast vor fünf sechs Jahren hätte man wahrscheinlich gesagt so wollen wir vielleicht gar nicht Aber nicht so.
00:09:11: trotz, als ich hier hingekommen bin und gesehen hab was hier eigentlich für Potenzial ist.
00:09:15: Und ich hier diese Themen voranbringen kann natürlich jetzt aus Konzern im kleinen Struktur aber trotzdem dann jetzt sag' ich mal letzte Beantwortung mit den Vorstandskollegen zusammen und dass man sagt okay hier kann man was gestalten und man hat auch eine andere Verantwortung und das alte Unternehmertum und gehen kommt dann auch durch.
00:09:31: deswegen sage ich ok let's move.
00:09:33: Ich habe das in den letzten Folgen immer wieder gehört von Leuten die gesagt haben dieser Weg vom Konzern zum relativ kleinem Familienunternehmen, dass das auf der einen Seite etwas wäre wo vielleicht auch andere die dann in den Konzertstruktur arbeiten sagen und Gott, warum machst du denn so was?
00:09:49: Aber sie selber das als unglaublich befriedigend und erfüllend empfunden haben weil sie wieder ja nicht nur auf der Brücke sondern auch Maschinenraum sagte mal.
00:09:55: Der Kai Bures Bendix ist der CEO von Kühne bei dir dann wahrscheinlich so ähnlich.
00:10:00: oder
00:10:01: Ja, ich würde schon sagen dass man auch wenn man in einer Landesgeschäftsführung ist im Konzern irgendwo auf der Brücke mitsteht und gleichzeitig aber trotzdem ist es eine Landesgesellschaft das heißt man muss sich auch um Details kümmern.
00:10:12: Aber man hat ja trotzdem noch Konzertstrukturen an bestimmter Entscheidungswege denkt wo man sagt okay man hat irgendwie die Großinvestitionen.
00:10:18: dann gab's bei der Metron-Cache-Komitee wo man gesagt abbestimmt Investitionsvolumen.
00:10:22: Dann hat so ein Prozess mal drei Monate gedauert und ich sag mal hier im Mittelstand am Ende des Tages sage ich man muss ich entweder mein Kollegen oder mich vor allen Dingen mit selbst überzeugen, wenn wir überzeugt sind.
00:10:31: Dann passiert es in der Regel nicht dass der Aufsichtsradar die Familie sagt machen wir nicht.
00:10:35: Ja also das ist ja immer Thema Entscheidungsspeed für Investition auch mal die siebenstellig sind da kann das in teilweise in ein zwei vielleicht drei Wochen gehen und das ist natürlich was ganz ganz anderes.
00:10:46: und kommt dann jemand der wirklich etwas proaktiv gestalten möchte noch viel mehr entgegen als wenn man an einer Konzernstruktur ist.
00:10:53: Wie ist das so der Weg?
00:10:54: Also von Mitro und Media Markt zu Unterberg, du sagst das ja selber gerade schon.
00:10:59: Das ist was ganz anderes.
00:11:02: Ist es etwas muss man sich dann erstmal reinarbeiten?
00:11:05: oder wie sieht so ein Prozess aus?
00:11:06: Also ich meine nicht.
00:11:07: vermute mal du hast jetzt gerade gesagt dass du schon bei deinem Vater ein bisschen Getränke kennengelernt hast.
00:11:12: letztlich also ich vermute einmal das war eine gute Vorbereitung.
00:11:15: aber wie ist der Prozess von einer Branche die ja was völlig anderes ist in die Getränkbranche zu gehen?
00:11:22: Ja, ich glaube die Frage ist da gibt es wahrscheinlich nicht die eine Antwort drauf.
00:11:26: Ich glaube als erstes muss man sagen... ...ich bin ja auch in B bei Metro und bei Meersaturn CFO gewesen... ...und wenn wir dann als CFO bin ich auch bei Unterberg eingestiegen... ...sagen wir mal bei der Zahlenwelt ist das ja auch tendenziell einfacher... ...eine gegen V eine Bilanz
00:11:41: etc.,
00:11:42: um dann zu sagen okay was macht man?
00:11:44: Aber nichtsdestotrotz war's am Anfang natürlich nur Umstellung gerade wenn man hier neu ist Und dann hat man doch mal ein oder Anruf der Familie mehr bekommen, die einen natürlich auch kennenlernen möchte.
00:11:55: Ja.
00:11:55: Wo ich sagte so das war jetzt irgendwie komisch damit habe ich nicht gerechnet dass sich am Anfang so viel Anrufe bekomme.
00:12:00: Das hat sich ja aber schnell eingependet dass man seinen guten Modus operandi geführt hat Aber am Ende des Tages glaube schon wenn man weiß eigentlich was macht man will Wenn man die Argumente hat Dann findet man sich sehr schnell zurecht.
00:12:14: und jetzt sagen wir wenn man dann ein zwei Themen auch Projekte vorantreibt und man sieht die Klappen zusammen.
00:12:19: Und auch erfolgreich ist, dann ist das wieder Glaubwürdigkeit steigt, Vertrauen steigt.
00:12:26: und dass gerade im Familienunternehmen noch wichtiger als im Konzern.
00:12:29: Wir kommen jetzt gleich nochmal auf dieses Unternehmen selber was es alles macht.
00:12:31: aber wir haben hier ich weiß nicht ob man das sehen kann für diejenigen die das per Video sehen.
00:12:35: Wir haben so eine gewisse Auswahl der Produkte stehen und im Hintergrund von dir steht ein ganz großer Barwagen mit viel mehr Produkten.
00:12:45: Mal ganz direkt nachgefragt, aber du hast dich nicht erstmal eine Woche lang durch die Produkte durchprobiert und brauchtest dann erst mal ne Kuh oder?
00:12:53: Tatsächlich... tatsächlich nicht.
00:12:54: Ja also ich kann sogar so sagen bis welcher Leistungssportler war mit dem ZVVV habe ich gar keine Alkohol getrunken.
00:13:00: Also insofern bin ich dafür predestiniert gewesen.
00:13:03: Und das zweite ist auch tatsächlich hatte auch noch nie Unterberg vor meinem letzten Interview mit der Familie getrunkt weil ich gesagt hab okay wenn jetzt morgen mal sage ich mal der Seniorchef seinerzeit quasi fragt, wie schmeckt dir denn der Ohnerwerk?
00:13:16: Und ich sag habe mich noch nie getrunken.
00:13:17: Ist doch keine gute Idee und hab das mal probiert.
00:13:23: Ja ist natürlich die
00:13:25: Frage war jetzt die lag jetzt auf der Hand
00:13:27: absolut also wie so schön heißt es ist ein bitter und das kann nicht bestätigen.
00:13:31: ja nein aber es ist wirklich sehr gut und wir haben natürlich so viele andere Produkte.
00:13:38: ich glaube wirklich alles immer zu durchzuprobieren da gibt's andere für dass auch besser beurteilen können als sich.
00:13:43: Ich habe mal vor vielen Jahren eher privat einen Qualitätsmanagementchef einer großen deutschen Brauerei gekannt, der mir dann im Privaten gesagt hat er hast Bier.
00:13:55: Er mag nur Wein.
00:13:56: also ich glaube der hatte gar nicht so furchtbar viel Spaß bei der Arbeit.
00:14:00: aber das scheint bei dir denn anders zu sein.
00:14:02: Ja
00:14:02: gut als du gesagt... Also ich glaube das wollen jetzt nicht der Eindruck entstehen hier trinken wir da täglich da selbst unsere Produkte.
00:14:08: nein aber es geht ja darum zu sehen okay was ist das Richtige für die Konsumenten und macht einfach Spaß.
00:14:14: Wir haben ja auch den Braumeister, Kellermeister oder Destillatörmeister und werden die mich fragen gerade bei Neut-Produkten, weil wir bestimmt später noch darüber sprechen wie schmeckt das?
00:14:23: usw.
00:14:24: Und dann fragen sie nach Details.
00:14:25: also ich bin da eher noch sage Schmeck gut, schmeck nicht gut!
00:14:29: Der Rest macht dann die Marktforschung und unser Destillaturmeister.
00:14:33: Ich
00:14:33: glaube das ist aber ganz normal, ich hatte von der Validine Dennis Bender von der ostfriesischen T-Gesellschaft zu Gast und er sagte auch, als er mag T. Aber was die T-Sommeliers da rausschmecken würde er niemals selber schaffen um dann Entscheidungen treffen zu können ja.
00:14:53: So jetzt haben wir schon sehr viel über die Produkte geredet.
00:14:56: deshalb stellt doch das Unternehmen einfach mal kurz und knackig vor was macht ihr alles?
00:15:01: weil es ist ja viel mehr als nur der bekannte Unterberg wie so ein bisschen die Geschichte.
00:15:06: Ja, kurz und knackig ist es gut.
00:15:07: Wir schreigen...
00:15:08: Hundert-achtzig Jahre?
00:15:09: Genau!
00:15:11: Am siebzehnten Sechsten werden wir jetzt hundert-achzig Jahre.
00:15:14: Und tatsächlich war das nicht nur aus Gründungsdatum sondern auch wo der Gründer geheiratet hat also schon früh über Effizienz und Synergie scheinbar nachgedacht.
00:15:22: Nein aber es ist nach wie vor ein Familienunternehmen.
00:15:24: Wir sind eine private AG und wir sind jetzt mittlerweile in der sechsten Generation.
00:15:29: im Aufsichtsrat ist die fünfte und sechste Generation wo wir wirklich auch zusammen spielen machen als Gesellschaft, durch diese Strukturen im Governance-Bereich und wie du gerade richtig sagst.
00:15:39: Es ist mehr als ein Unterberg von dem Monoprodukt gehabt hat in den Siebziger-, Achtzigerjahren, wo man sagte, man nimmt andere Prinzipale auf weil wir gesehen haben Wir haben eine Vertriebs- und Marketingkompetenz Und das können ja auch für andere.
00:15:50: Also wenn man jetzt an bestimmte Partnerschaften denkt hier wir verkaufen Amrula mittlerweile seit dreißig Jahren In Deutschland.
00:15:57: also da sieht man schon es sind ganz andere Horizonen auch vor die Hundert, Achtzig Jahre mittlerweile als Partner bei denen wo wir auch Plomari verkaufen, ja?
00:16:03: Wo man dann auch sagt das ist etwas.
00:16:05: Also es heißt im Endeffekt ist das Geschäftsmodell so dass wir so fünfzehn bis zwanzig eigene Marken sehr aktiv haben.
00:16:11: Wir verkaufen auch und produzieren auch Handelsmarken vereinzelt haben das in den letzten Jahren deutlich reduziert uns zusätzlich in Verkauf.
00:16:18: mir dann sag ich mal für sage ich mal internationale Marken in Deutschland.
00:16:24: Und jetzt aber die letzten Jahre werden wir neben dem was wir sagen wir in Deutschland machen haben wir natürlich schon geguckt dass wir international selbst auch wieder wachsen.
00:16:30: Also wenn einer daran denkt, so zwei Zahlen mal irgendwo fünfzig Prozent des Umsatzes von Unabergwil kommt nachher aus dem Ausland.
00:16:39: Das sind in über hundert Ländern.
00:16:40: also man sagt ja das ist Milchstand aber es sind über Hundert Länder wo unsere Produkte und vor allen Dingen der Unterberg getrunken wird.
00:16:47: Und wenn man daran die zweite Frage dass war habe ich auch mal auf einem CFO Handelsplatz damit vom Handelsblatt gestellt Ja was ist denn der Umsatzanteil von Unterberg?
00:16:54: Die Zips waren alle so zwischen fünfzig und siebzig Prozent.
00:16:56: Ich will es ja natürlich auch jetzt nicht genau sagen.
00:16:58: Aber ich sage mal, wenn du Richtung zwanzig Prozent bist dann bist du schon auf der richtigen Spur und das zeigt eigentlich aus diesem allen Produktunternehmen ist halt wirklich sehr viel eigene Marken geworden unter Distributionsmarken gerade im Hohenturf spirituose aber auch durch Vertrieb- und Marketing-Azivitäten.
00:17:15: Du hast jetzt grad was gesagt was mich einmal total aufhorchen lassen hat weil es gibt ganz viele Unternehmen also gerade Lebensmittelbranche die Auch noch eher mittelständig, familiär sind.
00:17:29: Die im Private Label-Geschäft ja eher ihr Heil suchen.
00:17:32: und du sagtest gerade, ihr habt es reduziert?
00:17:35: Wie kam das?
00:17:36: Ja also im Endeffekt muss es trotzdem sinnvoll sein.
00:17:40: Man muss sagen man hat bestimmte Produktionskapazitäten Und grade hier nach dem Ukraine Krieg gab's sehr viele Preissteigung und insbesondere bei einem unserer Haupt Rohstoffkosten Das ist Glas Die konnten wir nie am Markt zurückbekommen.
00:17:55: Das muss man auch ganz klar sagen, aber das heißt irgendwann hat sich dadurch die Rechnung gerade bei Handelsmarken sehr stark geändert und das war auch eine längere Diskussion bzw länger und kürzer dass man gesagt hat Wir müssen jetzt nicht Umsatzes umsetzen, sondern es geht auch schon einmal um Ertrag.
00:18:09: D.h.,
00:18:09: wir haben auf mehrere Millionen unseren Umsatz verloren weil wir an Handelmarkenausschreibungen entweder weniger teilgenommen haben oder die so kalkuliert er sich zumindest kein negatives Geschäft mache Und daher haben wir das deutlich reduziert.
00:18:22: dass das eine eurer wichtigsten Rohstoffe Glas ist, liegt total auf der Hand.
00:18:25: Aber fand ich trotzdem gerade total überraschend weil da auf die Idee kommt man ja gar nicht.
00:18:29: aber eigentlich ist es logisch also grade die Unterbergfläschchen ganz viel einzeln verpackt gibt sie eigentlich auch?
00:18:36: Ich oute mich jetzt mal, dass sich anscheinend die Marke nicht gut genug kenne.
00:18:40: Gibt's hier auch in großen Flaschen?
00:18:42: Tatsächlich nicht.
00:18:43: oder die Antwort wäre nicht mehr als den klassischen Unterberg.
00:18:48: und wenn wir mal an unsere basianische Tochter denken Brasil Berg, der wird quasi in einer ungefähr ein Liter Flasche gemacht.
00:18:55: Aber er ist auch für den lokalen Markt haben wir aber auch nach Deutschland gebracht heißt aber Brasil Berg.
00:19:00: Ja?
00:19:01: Aber kurz um die Geschichte sage ich mal dieser kleinen Flashe ist nach dem Weltkrieg entstanden wo man einerseits nicht mehr die Konsumenten das Geld hatten sich Großflächen zu kaufen und bei Großflaschen Wirte oder auch andere teilweise Sachen vermengt waren.
00:19:14: also dieses Qualitätsgefahr war groß.
00:19:16: Das heißt im Endeffekt kleiner zu werden Einzelverpackt zu üben machen und dann so sagen okay, du kannst dich drauf verlassen hier ist unterberg drin Und es bleibt so dass dieses qualitätsversprechen das war super wichtig.
00:19:28: Und da kommt auch die kleinflasche
00:19:30: Spannend das wusste ich wusste sich auch nicht.
00:19:32: Ich gebe auch zu bevor ich mich ein bisschen mehr mit unterberg beschäftigt habe und vor einiger zeit auch den podcast von frau unterberg Mit dir zusammen bei der o m r gehört habe Habe ich echt gedacht es gibt an den unterberg weil ich meine der song sagt ja steig auf den underberg.
00:19:48: Aber ich glaube, es gibt weltweit genau irgendwo ein Afrika-Gibbsein.
00:19:54: Und schon mal draufgestiegen?
00:19:55: Tatsächlich noch nicht, aber muss ja noch Ziele haben!
00:19:58: Ja
00:19:58: und das wäre mir ein guter Betriebsausflug.
00:20:01: Wir steigen auf den Unterwängen ein bisschen teuer nach da unten.
00:20:05: So wir haben jetzt gerade schon gesagt, ein hundertachtzigjähriges Jubiläum.
00:20:10: Ihr seid ein Traditionsprodukt an der Traditionsmarke, trotzdem ist das eine irre lange Zeit für was da so alles passiert Und gleichzeitig verändert sich die Welt ja jetzt gerade auch massiv.
00:20:22: Ich frage mich so ein bisschen, wie schafft man es eine Marke, die durchaus sehr viele Traditionen hat?
00:20:30: Jetzt habt ihr ne zweite sehr starke Marke bei euch Asbach-Uralt, die ja wahrscheinlich einen Bekanntheitsgrad von weit über neunzig Prozent in Deutschland hat vermute ich mal aus dem Bauch raus und auch sehr traditionell ist.
00:20:45: Wie schafft da in eine Zukunft zu übersetzen.
00:20:48: Und wie viel bleibt doch von dem Alpen dann noch?
00:20:52: Ich glaube, wenn man sich überlegt wo kommt die Firma her ist halt dieses Unternehmerische und der Unerberg.
00:20:59: speziell ist natürlich jetzt ein bisschen historisch.
00:21:00: nochmal aber das macht glaube ich die Brücke ist wirklich einen Stand auch weil der Gründer einen getränkten Amtsbuhnekamp in Holland gesehen hat und das hatte je nachdem wo er das Getrunken hatte unterschiedliche Qualität.
00:21:12: Und dann hat er gesagt, eigentlich möchte er das immer in der gleichen Qualität.
00:21:14: Da kam damals dieses Semper-Idem her und dass es eigentlich diese State of the Art denken... Ich übersetzt das nicht mit immer das Gleiche sondern für mich war die Idee dieses Qualitäts ist Semper Idem ist eigentlich für mich State Of The Art immer auf dem neuesten Stand zu sein.
00:21:29: Wenn man diese DNA und dieses Gedanken gut übersetzt, dann heißt es nämlich wirklich diese Anplugung passungsfähigkeit Zwei Weltkriege hat man irgendwo überlebt, dann hat man gesagt ein Produkt reicht nicht mehr.
00:21:40: Wir möchten andere Marken haben und kaufen oder auch entwickeln?
00:21:44: Oder dass man sagt okay jetzt vertreiben wir eigentlich auch für andere Magen.
00:21:48: also man sieht diese Anpassungsfähigkeit des Unternehmens Und das ist etwas was glaube ich essenziell ist Nicht nur in der Vergangenheit war sondern auch in den letzten fünf Jahren sage ich mal entscheidend Jetzt zwar dass wir hier überhaupt so viele auch neue Produkte heute besprechen können wie in den Letzten Jahren zuvor.
00:22:05: nie
00:22:06: Du hast jetzt gerade so selbstverständlich zwischendurch Semperidium benutzt.
00:22:10: Ich glaube, man muss noch mal ein bisschen erklären was ist das?
00:22:12: Was heißt es jetzt wirklich übersetzt als Teil eures Firmennahms auch?
00:22:16: Genau richtig!
00:22:17: Also das ist sag ich mal der Leitbruch mit immer das Gleiche aus dem lateinischen Übersetz ungefähr.
00:22:23: und die.
00:22:23: aber die Idee ist halt wirklich dass man sagt Das ist ja immer dieselbe Qualität ursprünglich bei dieser Übersetzung als dieser Bohne kommt diese unterschiedlichen Qualitäten entstanden ist wo der Gründer gesagt hatte ich möchte jetzt einen Der schmeckt immer gleich und der schmeckt sogar gut, vielleicht sogar noch besser.
00:22:37: Und ist auch höherwertiger als das was er seinerzeit in der Gastronomie in Deutschland kennengelernt hatte.
00:22:43: Ähm...und das ist ja der Leitgedanke!
00:22:45: Aber wie gesagt, der Leidgedankel ist aus meiner Sicht oft missvorstanden weil man sagt ja immer das Gleiche, dass ändert sich nicht.
00:22:50: Ja natürlich hat sich das Rezept auch um Nuancen geändert.
00:22:53: Auch der Alkoholgehalt ging mal von forty-neinzig Prozent auf vierenvierzig Prozent runter.
00:22:56: also das heißt nicht, dass es stehen bleibt sondern die Idee des Gründers ist ja Dass man dann sagte, das war einfach das vorschrittlichste was es gab.
00:23:04: State of the Art!
00:23:06: Und heute ist es dann dass wir andere Marken wieder auch beispielsweise mehr im alkoholfreien Segment oder mit weniger Alkoholgehalt entwickeln.
00:23:13: Das sind also die Antworten auf diesen Leitgedanken sind heute anderer als gestern mal.
00:23:18: Ich kann mir aber vorstellen dass das so im Alltag gerade was eine markenführung angeht gar nicht einfaches.
00:23:24: weil Auf der einen Seite korrigiere mich, wenn ich jetzt falsch liege.
00:23:27: So aus externer Sicht habt ihr vermutlich mit dem Unterberg selber immer noch eine sehr traditionelle Zielgruppe wahrscheinlich auch durchaus immer noch viel älterer dabei und auf der anderen Seite merkt man beim Marketing setzt er ja radikal auch auf andere Dinge irgendwie bei Hip-Hop Festivals mit den fantastischen vier Sachen zusammen, auch wenn die jetzt nicht mehr alle Jüngsten sind.
00:23:48: aber es ist trotzdem ne ganz andere Ansatz.
00:23:51: Wie bringt man das aufeinander?
00:23:54: Gibt es da eine Gefahr, dass sie die alten in Anführungsstrichen vielleicht das dann nicht mehr verstehen und sagen Das ist jetzt nicht mehr meins oder?
00:24:03: Die Gefahr gibt's natürlich immer.
00:24:04: aber vielleicht eins noch vorweggeschoben.
00:24:06: Ich meine wir sind ja ne deutsche Marke Und wieso oft das auch isst Dann in dem kehrmarkt hat man nochmal ein altes anderes altersprofil.
00:24:12: Aber wir haben ja wie ich gerade gesagt über fünftig prozenten auch im ausland.
00:24:15: dort ist die alter struktur schon zehn fünfzehn jahre Im schnitt geringer ob das denemark ist ob das usa ist und so weiter.
00:24:21: deswegen muss man da schon immer differenzieren.
00:24:23: Aber wenn wir jetzt noch mal auf Deutschland reingehen, ist es natürlich so dass wir gerade als ich gekommen bin in den zwanzigzwanzig haben wir angefangen.
00:24:30: Und das war ja auch eine der Aufgaben für uns dann als Team und für mich zu sagen okay wie können wir das hier nach vorn entwickeln?
00:24:36: Und dazu zählt er dann auch an neue Marketingkonzepte.
00:24:39: Das fängt bei der Verpackung an.
00:24:42: Da zählt dann auch wo können wir beispielsweise andere Festivals machen.
00:24:46: Wenn mein Kollege dann sagt auch Okay Wie können wir bestimmter Handelsaktivierung machen oder wo können wir Communities gespielen.
00:24:52: Das heißt, das ist für mich so eine Puzzlestücke.
00:24:54: Da ist dann nicht nur das Eine sondern unterschiedliche Puzzestücke die wir aufeinandersetzen müssen.
00:24:59: und was eigentlich um auch neue Zielgruppen zu kommen.
00:25:01: Und diese Zielgruppe ich sage mal idealerweise fängt an irgendwo bei Unterberg auch um die dreißig an.
00:25:07: ja weil alleine vom Geschnapsprofil her ist der klassische Unterberg jetzt nicht etwas was der zwanzigjährige bevorzugen wird.
00:25:14: Das ist genauso.
00:25:15: Rotwein ist wahrscheinlich auch nicht der erste Wein den man da bevorzügen würde als Beispiel.
00:25:20: Und das andere war dann, sag ich mal, auch in der Idee immer zu sagen was kann es für Neuprodukt geben.
00:25:26: Aber auch auf der Marke Unterberg und das war ja wirklich so eine kleine Revolution, dass wir gesagt haben mit der Namensidentität der Unterberg Espresso, der vor zwei Jahren in den Markt gekommen ist.
00:25:34: Das ist aber ne logische Folge!
00:25:36: Das hätten wir nicht im Jahr zwanzig, zwanzi oder einzwanzig machen können Sondern man musste erstmal wieder bisschen die Marke aktualisieren ob das beim OMR war Ob das jetzt mit der Kooperation war mit dem Fantastier Oder wir hatten auch fangen wir mal an Social Media.
00:25:49: Wir hatten kein Instagram, wir hatten zwar Facebook aber wir hatten nichts im Social Media Bereich.
00:25:53: Wir hatten keinen Webshop.
00:25:55: Jetzt seit dem ersten vierten haben wir Webshop zwei Punkt Null.
00:25:57: also wir haben erstmal ganz leicht angefangen Erfahrungen zu sammeln und da ging auch vieles schief.
00:26:02: das kam noch nicht so raus wie es ist.
00:26:03: deswegen ist es immer so schon dass wir gucken welche Schritte machen wir eigentlich um sag ich mal die Marke neu zu positionieren und wirklich diesen Spagrat zu machen sage ich mal auch die alten Verwände auf weiter hin mitzunehmen.
00:26:14: Espresso Herbi Teenie steht jetzt ja witzige Idee Kräuter und Espresso.
00:26:22: Genau, wir hatten mit einem Berliner Barkeeper zusammengearbeitet und dann gab es dieses Mixgetränk.
00:26:29: Und dann haben wir gesagt, espresso Herptini ist ja eine vor insbesondere drei Jahren so ein Trenktränk gewesen und ist auch immer nach wie vor in den Bars und gerade auch in dem Metropol.
00:26:37: das kam aus Berlin als wir dann dort verschiedene Veranstaltungen teilweise damals noch im KDW gemacht haben.
00:26:42: Dann haben wir mit bestimmten Bars zusammen gearbeitet Und daraus ist das entstand.
00:26:47: Das ist eigentlich wieder ein ready to drink, weil es ist ein fertiger Cocktail.
00:26:51: Ich bin jetzt mal neugierig.
00:26:52: Darf ich ja einen aufmachen?
00:26:53: Selbstverständlich!
00:26:53: Ich werde ihn nicht trinken können, weil ich gleich noch sehr lange Auto fahren muss Aber einmal nippen jetzt.
00:26:58: Ja.
00:26:58: Eine extrem spannende Kombination doch Hätte ich...ich war total skeptisch.
00:27:07: Ich muss ehrlich sein aber ich finde es ist super lecker also.
00:27:12: Also das Feedback Der Kunde ist auch wirklich super.
00:27:15: Ist eher das Thema... Interessant,
00:27:16: ja!
00:27:17: Wirklich interessant.
00:27:18: Wie
00:27:18: es so schön heißt.
00:27:18: Lüftet über Lips?
00:27:19: Wir müssen halt pushen, dass die Leute das testen.
00:27:21: oder ich sag mal derjenige, der es trinkt und probiert, der is in der Regel begeistert Ja.
00:27:27: Und wir sehen auch also das Wissen aus der Marktforschung.
00:27:29: Das ist eher etwas was eher weiblicher wird und er jünger wird.
00:27:32: Also wir wissen schon, also gerade dieses Getränk hilft schon die Marke zu verjummen.
00:27:37: Cool.
00:27:39: Spannend Was ihr mir vorstellen könnt ihr habt Im Gegensatz zu vielen anderen Marken, die ich jetzt jedenfalls so kenne.
00:27:48: Also es ist doch eine Geschichte, die auch etwas in die Gegenwart bewahrt hat was bei anderen verloren gegangen ist.
00:27:55: also man sagt ja zum Beispiel irgendwie das Rezept für Coca Cola Das war mal irgendwie... Ich weiß nicht wie geheim und irgendwas.
00:28:00: Ich glaube die haben das so oft radikal neu erfunden.
00:28:03: da ist von dem was mal vor über hundert Jahren angefangen hat gar nichts mehr übrig.
00:28:09: Ich weiß jetzt nicht, wie das bei irgendwelchen Konkurrenzprodukten von irgendwelche Förstern oder Jägern ist.
00:28:15: Aber bei euch ist es ja so, dass Rezept ist uralt und du kennst es selber auch nicht?
00:28:20: Das ist so!
00:28:23: Man denkt immer, da sind so Marketing-Mythos... ...ich kann's wirklich bestätigen.
00:28:27: und die Anekdote dazu ist eigentlich als ich angefangen habe, hab' ich alle Teams kennengelernt, alle Mitarbeiter Und dann habe ich die Mitarbeiter des Kräuterbereichs kennengelernt und hab gesagt, da freue ich mich schon drauf.
00:28:39: Das pucke ich mir auch mal an!
00:28:41: Dann sagte ein gestandener Mann zu mir, nein machen sie nicht.
00:28:45: Da war ich etwas irritiert.
00:28:47: und dann kam halt die ganze Geschichte ja das ist dann überhaupt nur mit Familie
00:28:51: usw.,
00:28:52: aber wirklich tatsächlich das Gehandel.
00:28:54: Wer kennt dieses Rezept alles?
00:28:56: Das sind jetzt vier Familienmitglieder und zwei Geistliche, also dass sie wirklich dann eigentlich die Generation, wir haben jetzt vierte, fünfte, sechste Generation.
00:29:03: Ja das heißt die übermitteln es dann auch und da ist dann wirklich wo eigentlich immer zwei aus der Familie, beispielsweise jetzt Frau Unterberg-Ruder mit Lüffig Bruder in der sechsten Generation, wo die dann auch so zweitidealerweise sind, dass man das macht usw.
00:29:16: Und da hat man natürlich die Produktionsmitarbeiter aber die Familie kennt das Rezept.
00:29:21: Also ich bin jetzt einfach mal neugierig wie sieht das in der Praxis aus?
00:29:23: Kommt dann Frau Unterberg hier her mischt irgendwie die Grundlage zusammen für den Unaberg.
00:29:30: Exakt!
00:29:31: Wahnsinn, genau und das ist auch ein anderer Bereich, ist auch im geschlossener Bereich.
00:29:35: Kommen wir ja auch nicht rein.
00:29:36: also tatsächlich und dann kriegen wir irgendwann einen.
00:29:39: deswegen war es so eine Matzerat wie das so schön heißen Roh-Unaberg, dem wir dann quasi übergeben bekommen und dem wir weiter verarbeiten.
00:29:47: Ja und da noch zwei Geistliche denen es kennen.
00:29:49: Also ich beschäftige mich allein für meine Klienten beruflich wahnsinnig viel mit Storytelling aber Das könnte man sich ja besser nicht ausdenken.
00:29:56: Also das ist ...
00:29:58: Das ist das Phänomenale eigentlich bei Unterberg, also wir müssen uns keine Marketing-Geschichten ausdängen.
00:30:02: Es ist genauso wie damals die Kooperation mit den Fantafien.
00:30:05: Das sind Sachen, die sind ja real!
00:30:07: Dass sie es als Ritual gemacht haben.
00:30:08: und ich sage mal selbst wenn ich jetzt heute noch ob das jetzt mit Christiane Unterberg ist, mit Frau Unterberg Ruder hier durchs Gebäude gehe und die machen eine Führung selbst... Die ist ja auch immer anders und er lerne ich immer noch neue Sachen, gell?
00:30:21: Und das jetzt nach dann quasi im sechsten Jahr.
00:30:23: Ja.
00:30:24: Wahnsinn Jetzt würde mich mal so ein bisschen interessieren.
00:30:26: Ich habe das natürlich auch schon mit dem Oliver Schwegmann von Berenzin mal angeteasert oder besprochen, die Frage, die ich hab ist der spirituosen Markt in Deutschland und ich vermute mal auch in Europa.
00:30:38: Der ist ja durchaus in einem Wandel wie der Biermarkt jetzt nicht der absolute Wachstumsmarkt.
00:30:45: gerade also der Alkoholkonsum geht runter und grad.
00:30:49: bei jüngeren Leuten gibt es ja durchaus auch sehr unterschiedliche Neue Vorlieben für Getränke und das, was man vielleicht in der Freizeit dann macht.
00:30:58: Wie geht ihr damit um?
00:30:59: Was hat das für Auswirkungen?
00:31:01: Ich glaube, dass wir im Endeffekt unsere Hausaufgaben machen müssen.
00:31:04: Was heißt das jetzt konkret?
00:31:05: Und dann gibt es auch nicht die eine, sondern unterschiedliche Hebeln, die wir bespielen ist.
00:31:10: Das eine Thema ist gerade ... Der Trend dazu, der ist wirklich da.
00:31:15: Also letztes Jahr war der Markt in Deutschland fünf Prozent rückläufig gewesen.
00:31:19: Ja also es ist schon deutlich und das war das erste Mal dass das so stark war tatsächlich.
00:31:25: Und es gab nur noch eine Kategorie, nämlich diese Ready to Drinks.
00:31:27: Diese fertigen Cocktails beispielsweise in Dose Mischgetränke die gefachsen sind.
00:31:31: also Das heißt wenn ich jetzt dieses Beispiel nehme Also wir sprechen sehr viel über Innovation und Ready To Drinks haben wir beispielsweise mit der Marke Pitu auch absolut wo wir fertige Kalpirinias haben in unterschiedlichen Geschmackstrichtungen.
00:31:42: Wir haben jetzt dieses Jahr den Burrito als Relonge gemacht Das heißt, da gibt es nicht nur Kalperine sondern auch Mojito.
00:31:50: oder wir haben vor zwei Jahren den Pitu-Kalperinia Null, also das blutet mir manchmal in meinem Herz aus einer Finanzsicht.
00:32:00: Wir nehmen das echte ursprüngliche Produkt was alkoholisiert ist entalkoholisieren das weil die Aromastoffe dann besser erhalten bleiben und dann schmeckt das auch besser im Vergleich zu manchen alkoholfreien Getränken die reinkünstlich sind.
00:32:12: Da haben wir einen anderen Qualitätsansatz gerade bei dem Pitu Null.
00:32:16: Das heißt unsere Produkte sind da schon so, dass wir jetzt gucken was machen wir?
00:32:20: und ich sage mal oder beispielsweise Hubertus-Tropfen wo wir verschiedene Geschmacksrichtungen haben.
00:32:25: Wir haben auch diese kleinen Lackrits wo in den Lackrittsmarkt eingestiegen sind.
00:32:29: also wir suchen uns aus Markts, sagt Marktsegmenten In einem Fall einen Markt wo wir durch eine Produktinnovation oder einer Sortenerweiterung ein Marktvergrößerung machen.
00:32:39: Also unser adressierbarer Markt für Hubertuss ist gewachsen dadurch das wir eine neue Geschmackssrichtung gemacht haben.
00:32:44: Das heißt, auch wenn der Markt fällt habe ich dort Möglichkeiten.
00:32:47: Und hier ist ja Alkoholgehalt beispielsweise fünfzehn Prozent.
00:32:50: also das ist so.
00:32:52: Antwort eins ist halt durch Innovationen im geringeren Alkohlsegment und vielleicht auch Marktverwößerung in Deutschland.
00:33:00: Zweite Punkt ist natürlich Internationalisierung.
00:33:03: Wir haben jetzt mal aus den deutschen Hauptgesellschaften ungefähr fünfzehnt prozent exportieren.
00:33:07: dann haben wir Brasilien USA noch Geschäft Also Roundabout zwanzig Prozent Auslandsanteil Und wir sind mittelständer mit around about hundertfünf, dreißig Millionen Umsatz im letzten Jahr.
00:33:16: Das heißt das ist jetzt nicht irgendwie komplett im jaren Bereich.
00:33:19: Das heisst in jedem Land haben wir noch Potenzial und wenn wir das gerade auch sehen dass wir jetzt systematisch das angehen beispielsweise USA oder in Afrika das Feedback was wir bekommen da sind auch die bitte Affinität selbst für den Original Unterberg sehr hoch.
00:33:32: Namibia Südafrika.
00:33:34: Da sind wir in den letzten Jahren beispielsweise über zehn Prozent in den Gewachsen pro Jahr.
00:33:39: krass
00:33:39: So, das heißt also wir haben so hohemarket Neuinnovationen international.
00:33:44: Also ich sage mal wenn wir irgendwo dann Auslandsanteilrichtungen von dem Zwei und dreißig Prozent kommen.
00:33:48: Ich glaube da können wir haben unterschiedliche Klavier Tour die wir bespielen können.
00:33:52: Wie
00:33:52: ist es generell so mit dem Alkoholkonsum im Ausland?
00:33:54: Ist das ein ähnlicher Trend oder gibt's Länder die da einfach völlig gegenläufig sind?
00:33:59: Also ich glaube grundsätzlich dass sie ließ man ja ist das schon weltweit rückläufigt alkoholfrei oder an Funktionsschutz beispielsweise mit dem wir uns auch beschäftigen Die wachsen schon überproportional, das ist der Fall.
00:34:11: Aber trotzdem gibt es im Ausland immer noch einen Wachstum in einzelnen Kategorien zwischen zwei und fünf Prozent, je nachdem welchem Land man is'.
00:34:19: Und das reicht eigentlich dass man dort Akzente hat.
00:34:22: Weil ich sage wenn wir jetzt eine Basis hätten wo wir sagen Ich habe in einem Markt schon ein Fünfzig-Prozent-Marktanteil Dann hab' ich ein Problem.
00:34:27: aber wenn ich sag mein Marktanteil ist eh unter ein Prozent in bestimmten Aushandsmerken Wo ich sage da möchte ich also auf die Gesamtspiratorose oder wenn ich sage in einer Kategorie wo ich zehn, fünfzehn Prozent hab Warum können ich nicht auf achtzehn?
00:34:39: Ja, so einer Berg in Deutschland hat über zwanzig Prozent Marktanteil.
00:34:42: Das müsst ihr wirklich ganz gerne in jedem Land, sag' ich mal haben.
00:34:44: Dann haben wir andere Diskussionen.
00:34:47: Ich würde mal bei Alkohol gerne auf das Thema Verantwortung kommen aber vielleicht anders als du es jetzt erwartest weil natürlich irgendwie ist es so wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt und sagt man macht eine Vorbereitung für ein Podcast mit dem CEO von einem spirituosen Hersteller dann liegt das eigentlich total nahe dass man jetzt auch noch einmal sehr ernsthaft darüber sprechen muss über den alkoholkonsum.
00:35:07: und ist der nicht eigentlich böse?
00:35:08: Und wie geht man damit um?
00:35:10: als unternehmen mit dieser verantwortung?
00:35:11: so Jetzt bin ich selber jemand, der sehr wenig trinkt aber es wenn ich es zu sehr genieße und von daher Ich habe damit überhaupt kein problem.
00:35:20: Und fände das jetzt irgendwie ein bisschen.
00:35:22: also ja das ist so Also sozusagen So einer Verpflichtung nachzukommen.
00:35:28: jeder sagt jetzt ich musste sich nach Verantwortung fragen und ich bin mir sicher du hättest die perfekte antwort darauf.
00:35:33: Deshalb lasse ich das.
00:35:35: Mich würde viel mehr interessieren, wie geht ihr damit oder wie du damit auch persönlich umgehst?
00:35:39: Dass tatsächlich diese Frage eigentlich immer kommt und dass das eigentlich so dieser dieses Bild von... Was jetzt Alkohol herstellt, sich eigentlich immer rechtfertigen muss.
00:35:54: Ist es eigentlich doch etwas was nervt dich das?
00:36:00: Na, ich finde schon dass das zum Teil natürlich auch der Rolle gerecht wird.
00:36:03: Also jetzt sowohl des Unternehmens als auch sage ich mal für alle anderen Hersteller in dem Bereich nicht sehr so trotz muss man sagen das ist eine spezifische Frage.
00:36:14: aber gleichzeitig auch wenn man heute ehrlicherweise die Politik und die Regulation ansieht wo ich sage irgendwie schießt mir manchmal am Ziel vorbei oder aus einer bestimmten Situation kommt es wieder in den Fokus wo man sagt man möchte über Gesundheit sprechen hat aber eigentlich andere steuerliche Hintergründe.
00:36:31: Da tue ich mich dann schwer, sage ich mal das in den Kontext zu sehen wann.
00:36:34: es ist aber grundsätzlich dass wir hier gerade das Thema Prävention oder dieses Maßvoll genießen.
00:36:39: Das erwarte ich von jedem meiner Mitarbeiter und das erwarte von mir selbst Aber das heißt auch diese Selbstständigkeit, diese Mündigkeit des Bürgers die erwarte.
00:36:48: Ich habe ja mit bis Vierundzwanzig nicht getrunken.
00:36:51: Die Entscheidung konnte ich ganz ohne Gesetze treffen.
00:36:55: Also ich hab's geschafft.
00:36:55: Ja, tatsächlich.
00:36:57: Spannbar!
00:36:58: Und da muss man dann wirklich... Man muss halt mal alles reflektieren, wie pauschal Alkoholböse.
00:37:06: Da muss man sagen okay was kann man machen?
00:37:07: und also diese Präventionsmaßnahmen?
00:37:09: Aufklärung oder zu sagen hier das Marketingteam wenn die mit Ideen kommen.
00:37:13: natürlich will ich dass sie sagen okay da fühlen wir uns jetzt nicht sicher Weil ist das jetzt zu werblich oder nicht?
00:37:19: Also dann sagen wir schon.
00:37:21: Da haben wir auch, sag ich mal den inneren Kompass um zu sagen nee, das müssen wir schon so machen.
00:37:28: Ich finde was ich spannend finde es wie alkoholische Branchen unterschiedlich wahrgenommen werden.
00:37:34: also ich hatte Dreißig Acker hier bei mir im Podcast Wein auch sehr stark auf der OMR immer vertreten.
00:37:39: ich sehe jetzt hier oben mir gegenüber sind so verschiedene Plakate und Bilder von euch.
00:37:44: da ist eins von der OMr mit dabei Und ich habe auch für einen Gewinnser gearbeitet und die strategisch-kommunikativ begleitet.
00:37:53: Ich hatte da nie den Eindruck, dass diese Frage jemals aufkam bei Wein.
00:37:57: Das war für alle immer klar, dass das eigentlich ein großes Kulturgut ist, dass es fast schon intellektueller Genuss ist und die Frage was eigentlich mit Alkohol kam, nie!
00:38:11: Ist das vielleicht eine kommunikative Herausforderung für euch?
00:38:15: Auch sowas wie Unterberg oder welche der Brücke auch immer auf dieses Level hebt?
00:38:21: Ja, interessanter Gedanke.
00:38:23: Also ich glaube gerade bei Unterberg ist es ja auch absolut ein Genuss und Premium Artikel!
00:38:27: Ja also ich sag mal jetzt gab's auch oft sagen Leute noch zu mir Unterberg is' ja auch der Kassenartikel.
00:38:33: Jetzt mal hochgerechnet... ...Underberg kostet irgendwie wenn man das als Flaschenformat rechnen würde ungefähr dreißig Euro.
00:38:39: Das ist ein absoluter Premium-Artikel.
00:38:40: deswegen ist dieser Genussmoment wie du richtig sagst absolut wirklich im Fokus.
00:38:44: Das muss man ganz klar sagen Und da haben wir das als Branche natürlich jetzt scheinbar nicht geschafft wie ein, zwei andere.
00:38:51: Ob man das jetzt wirklich immer so argumentieren kann aber da finde ich schon dass die spirituose grundsätzlich so bisschen diskreditiert ist weil der Konsum ist grundsätzlich rückläufig.
00:39:03: Am Gesamtmarkt haben wir vier Prozent und wenn man das mal auf den Rheinlitter Alkohol im Vergleich zu anderen alkoholhafen getränken sind dann haben wir achtzehn Prozent.
00:39:12: also offensichtlich haben wir nicht die Mehrheit am Markt Ja, sind aber sehr stark im Fokus.
00:39:17: So eine schwieriges Wort jetzt Prämiumisierung, weiß ich nicht wie ich es richtig ausgenommen habe, wäre das nicht eigentlich ein Weg?
00:39:23: Also ich meine jetzt nicht von der Qualität der Produkte also da wage ich gar nicht zu beurteilen und auch überhaupt nicht in Zweifel zu stellen sondern von dem wie es wirkt.
00:39:33: man könnte sich ja durchaus jetzt vorstellen einen Unterberg in einer sehr hochwertigen Flasche, vielleicht irgendwie mit der Handgrawur und ich weiß nicht mehr der Unterschrift von Frau Unterwerk.
00:39:44: Und in so eine Richtung habt ihr da mal überlegt?
00:39:48: Tatsächlich ja!
00:39:50: Ich glaube auch die Familie seinerzeit und auch die Kollegen vor uns... Es gibt nichts was nicht schon durchdacht wurde.
00:39:58: Meistens ist es dann die Frage was wurde gemacht?
00:40:00: und ich glaube der Unterschied ist dass wir den letzten Jahren mehr machen als dass wir einen Mangel an Ideen haben.
00:40:06: Aber wie gesagt, wenn man das jetzt gerade umrechnet mit dreißig Euro sind wir schon relativ premium muss man ganz klar sagen.
00:40:11: oder bei Asbach was wir bei Asbach Uhr also letzt gemacht haben ist beispielsweise einfach so ein Cherry fast genommen.
00:40:19: da kommen dann ungefähr nur drei tausend Flaschen aus.
00:40:22: also so ein Finish noch mal die letzten drei Monate oder was zur Einlagerung und dann gibt es auch nur drei Tausend flaschen.
00:40:28: ja und dann ist der Preis tatsächlich auch irgendwie Ja und das ist etwas wo wir dann sagen, wir sprechen mit einem Kunden den wir das exklusiv machen oder über den Webshop.
00:40:37: Also wir suchen auch diese Themen aber ich glaube man muss halt das gesamte Spektrum haben dass man sagt okay man hat was im Mainstream weil wir auch Produkte im Main Stream haben.
00:40:47: Aber trotzdem diese Spikes haben auch zur Differenzierung unsere Prämionisierung Weil die Leute die haben eine andere Zahlungsbereitschaft Und ich glaube da haben wir auch sehr viel gemacht in letzten Jahren.
00:40:56: Ich habe jetzt gerade eben heute Morgen beim Frühstück nach ein Wikipedia-Artikel über Asbach gelesen und da stand ein Satz drin, also ich mein Asbach als Name ist ja schon wirklich sprichwörtlich in Deutschland.
00:41:08: Etwas is Asbach so!
00:41:10: Und da stand drinnen dass die Firma Asbach also ihr eigentlich wegkommen wollt davon das man Asbach mit Uralt sofort in Verbindung setzt.
00:41:17: Ich finde es eigentlich total schade weil es doch eigentlich total cool ist also einen sprich wörtlichen Namen zu haben und dann lieber richtig in dieses Uralte Ding reinzugehen, das wäre doch eigentlich besser oder?
00:41:28: Ja tatsächlich und das machen wir auch.
00:41:29: Also ich weiß nicht wie weit du das verfolgt hast aber wir waren ja bei Asbach haben wir eine Marketingstrategie gehabt wo wir sehr viel wieder in den letzten Jahren gemacht haben.
00:41:40: dazu zählt beispielsweise auch Festival zu gehen auf Paruka Will und was es dort gibt ist dass Asbach Uraltasheim.
00:41:47: Ah,
00:41:48: cool.
00:41:48: Ja
00:41:48: also insofern du hast uns... Okay
00:41:49: Wikipedia liegt wie manchmal.
00:41:52: Ist wirklich so und dann ist es wirklich... Dann steht man da und guckt sich das an was das Team präsentiert und da denkt man, boah das ist jetzt aber schon!
00:41:59: Wollen wir das?
00:42:00: Und dann sagen wir eigentlich ja cool.
00:42:01: Eigentlich ist es cool.
00:42:02: lass uns das machen.
00:42:04: Ich bin nämlich jetzt schon überlegen ich werde ja nachträglich noch ein Intro aufnehmen und ich muss da diverse Sprüche mit.
00:42:09: Jetzt wirds bitter und alles ist heute asbach und irgendwie werde ich da etwas einbauen.
00:42:14: Also
00:42:14: bitter is better than always.
00:42:16: Ja, das sowieso.
00:42:18: Ich klinge jetzt zum Beispiel meinen Kaffee auch Raben-Schwarz und möglichst stark.
00:42:21: also ich mag Bitter!
00:42:22: Also von daher rennst du da bei mir auf den Thürner?
00:42:26: Kommt ihr zu einer ernsthaften Frage noch zum Thema Alkohol und zwar ganz aktuell.
00:42:30: Ich weiß nicht wann ihr diesen Podcast hört aber wir haben jetzt gerade Mitte Mai Und unser lieber Bundesfinanzminister ist mal wieder auf der Suche nach ganz vielen Möglichkeiten seine Haushaltslöcher zu stopfen.
00:42:46: Da sind dann gleich zwei Steuern im Gespräch, sie zu erhöhen und beide betreffen euch nämlich die Alkoholsteuer und eine eventuell neu einzuführende Zuckersteuer wie in manchen anderen Ländern.
00:42:58: Wenn du diese Nachrichten liest was sind so deine spontanen Reaktionen darauf?
00:43:03: Ja, ich glaube die sind gar nicht sprachreif.
00:43:06: Das habe ich gedacht!
00:43:08: Nein aber ich glaube wenn man überwiegt.
00:43:10: erst da es reflektiert ist ja erstmal die Frage warum wird das gemacht?
00:43:15: Ich glaube du hast jetzt richtig adressiert aus meinem persönlichen Verständnis auch dass man sagt man sucht hier Es ist ja Teil der sixty-sechzig Vorschläge aus der Gesundheitsreform gewesen.
00:43:27: Aber im Endeffekt ist die Diskussion heute jetzt entstanden als man über Defizite im Gesundheitsbereich gesprochen hat.
00:43:35: Die ist nicht entstanden, auch wenn die natürlich anderleihen irgendwo war in den letzten Jahren sondern wirklich im Kontext hier gibt es einen Defizit irgendwo.
00:43:43: jetzt können wir doch mal was machen.
00:43:45: das heißt der Anlass ist eher etwas auf der Einnahmeseite zu generieren und dann weiß ich nicht ob dass der richtige Ansatz ist weil ich glaube wenn man sehr viel über Prävention spricht und wir dort mehr investieren dann ist das richtig.
00:43:57: oder wenn man darüber sprecht wie kann eine Werbung genau aussehen Dann finde ich das vollkommen richtig.
00:44:02: Aber dann pauschal zu sagen, okay jetzt gibt es eine Steuer und wie gesagt heiße Alkoholsteuer.
00:44:07: und wie ich dir gerade gesagt habe am Beispiel des Marktes, achtzehn Prozent des Markdes ist mein eigentlichen Spretheosen-Steuer.
00:44:14: Also wir haben nur mal, also wir haben wundertfünfdreißig Millionen Umsatz und wir zahlen jetzt von dieser Brandweinsteuer über fünfzig Millionen pro Jahr.
00:44:21: heutzutage schrass Ja?
00:44:23: Und es gibt auch Beispielechtungen was das für den Endkonsumenten hieß.
00:44:27: An bestimmten Beispielen hat auch der Bundesverband Deutscher Spiritus ein Beispiel nachgerechnet, aber auch mit Nielsen hochgerechnet.
00:44:33: Das sind zwischen zehn und zwanzig Prozent Preisteigerungen, die dann ans Regal weitergegeben werden müssen an den Kunden.
00:44:39: Dann kann man natürlich sagen, die Kunden werden reagieren.
00:44:41: Aber dann weiß ich ja nicht mehr ob die Mehreinnahmen kommen?
00:44:44: Da kann man sagen Ja jetzt greift das gesundheitliche Aspekt Und das mag sein.
00:44:47: Aber wie gesagt, parallel noch Zucker angesprochen.
00:44:51: Dann frage ich mich immer, ob wir die richtigen Akzente setzen Was nicht jetzt die Rolle von Alkohol und die Maßnahmen, die wir machen müssen für dieses Maßvoll genießen.
00:44:59: Und diesen Gnussmomenten in Vordergrund zu stellen?
00:45:01: Also das ist auch unsere Aufgabe und da halten wir uns dran.
00:45:03: also das muss wirklich ganz klar sein.
00:45:05: aber dann muss man wirklich mal ein gesamthaftes Bild machen oder ich habe immer noch das Gefühl dass es nicht der Fall.
00:45:10: auch beispielsweise bei der Zuckerabgabe bekommt das dann zusätzlich ja weil ich sage mal wenn ich jetzt noch einen Keks esse und so weiter.
00:45:16: Ich glaube dann kann man bestimmt über Norm sprechen.
00:45:18: Dann weiß ich aber nicht ob die Lenkungsfunktion dort immer die richtige ist.
00:45:22: Ist es jetzt die gesundheitliche Lenkungsfunktion oder die staatliche Einnahmen-Funktion?
00:45:26: Dann kann man auch über Ausgabensituationen startisch sprechen, aber das ist ein anderes Thema.
00:45:30: Ich glaube nämlich auch also diese beiden Ebenen... Also die Ausgabensituation und immer mehr Einnahmen generieren wollen, dass das so die eine Seite... ich habe da eine ganz große Skepsis.
00:45:43: ehrlich gesagt, wir haben einen Podcast Search weiß das.. Aber ich bin gerade bei der Zuckersteuer und die Alkoholsteuer wird ja häufig auch in diesem Kontext genannt.
00:45:52: Das, was du jetzt gerade so sehr sanft als Lenkungsfunktion benannt hast.
00:45:57: Ich persönlich habe dieses sehr erzieherische, was viele in der Politik gegenüber Bürgerinnen und Bürgern da möchten... ich bin das eigentlich ein bisschen leid.
00:46:09: also ich finde es ist zu viel geworden dann noch mehr und hier noch und eingreifen und da noch mehr lenken.
00:46:15: Ich glaube irgendwie muss man auch die eigene Selbstverantwortung nochmal ein kleines bisschen wieder im Blick nehmen, oder?
00:46:23: Also ich sage ja Eingangs.
00:46:24: Ich bin wirklich für die Mündigkeit.
00:46:26: Ja also diese Vorverbots-Szenarien, die helfen dort nicht.
00:46:31: aber das ist halt wirklich und alle sprechen auch von Entbürokratisierung ob das jetzt Lieferketten-Sorgfaltsgerichtegesetz
00:46:38: etc.,
00:46:39: Aber wir setzen das eigentlich fort.
00:46:41: Wir spüren es hier im Mittelstand nicht, ob das Verpackungsverordnung, das Entwaltungsverordern ist usw.
00:46:46: Also was wir an entweder Reporting machen müssen wo man dann sagt, danach hat man potenziell ein Wettbewerbsvorteil.
00:46:53: Gegen und gegenüber wem?
00:46:54: Also ich kann auch beispielsweise mit der Alkoholsteuer... Wir haben in Deutschland beispielsweise einen sehr starken Mittelstand in diesem Segment und einen fragmentierten Mittelstand.
00:47:04: Im Gegenüber haben wir sehr starke internationale Player.
00:47:07: Das heißt die Potenziell auch unabhängig davon jetzt von der Steuereinnahmen-Situation auch stärker noch überproportional betroffen werden wird wieder den Mittelstand sein.
00:47:15: Da muss man einfach sehen wie sind eigentlich die Effekte Und da bin ich tatsächlich halt für das ein bisschen liberaler und selbst verantwortlicher.
00:47:23: Ja, der Markt muss manchmal irgendwo wieder zurückgeführt werden so dass der Markt die richtigen Antworten gibt.
00:47:29: Das ist bestimmt der Fall.
00:47:30: aber ich habe hier nicht den Gefühl...das Gefühl wenn man sagt die letzten zwanzig Jahre ist ja spritiosenkonsum rückläufig Die Trends gehen, dass die jungen Leute weniger trinken.
00:47:39: Unser durchschnittlicher Alkoholgehalt ist um fünf Prozent in den letzten fünf Jahren gefallen.
00:47:43: Unsere Neuprodukte sind alle mit zehn bis fünfzehn Prozent.
00:47:46: Also ich sag mal weine, das sind auch in der gleichen Kategorie.
00:47:48: Aber trotzdem muss man darüber sprechen und dann weiß ich nicht ob die Verhältnismöglichkeit gegeben ist.
00:47:52: Ja.
00:47:53: Ich komme einmal zum Thema Leadership.
00:47:54: Das ist ja immer so eine große Block auch bei mir.
00:47:59: Wenn ich jetzt eine ganz kritische Frage formulieren wollen würde, dann hätte ich gefragt wie kann man CEO eines Unternehmens sein wenn man selber nicht mehr das Rezept kennt?
00:48:08: Jetzt hast du erklärt warum das so ist.
00:48:10: Das heißt diese Frage fällt jetzt irgendwie weg aber nichtsdestotrotz bist du CEO in einem Familienunternehmen.
00:48:16: Das ist ja doch noch mal eine ganz andere Geschichte als wenn man jetzt vielleicht in einer Börsennotierten Aktiengesellschaft ist, wenn man in dem Unternehmen mit breit gestreutem Eigentümerstruktur, wo auch institutionelle Anleger dabei sind, sondern du hast hier so ne Familie, die wahrscheinlich vermute ich mal sehr auf die Familientraditionen wertliegt.
00:48:37: Wie arbeitet das sich als CEO in so nem Unternehmen?
00:48:44: Ja, bestimmte Dinge die vielleicht anders sind als wenn man in so einem anderen Unternehmen arbeitet.
00:48:49: Wie würdest du das beschreiben?
00:48:50: Also grundsätzlich bin ich ja jetzt quasi im sechsten Jahr und arbeite sich sehr gut hier.
00:48:54: Offenbar!
00:48:56: Aber ich glaube es hätte auch damit zu tun einfach... Die Familie hat für sich in den letzten Jahren erkannt wir wollen das Unternehmen wieder in die nächste Generation bringen was mittlerweile jetzt auch erfolgt ist.
00:49:07: Aber das heißt da musste man sowohl auf der Menschenseite als auch in den Entscheidungsgraden etwas ändern.
00:49:13: Und deswegen, wenn man die Möglichkeit hat zu gestalten.
00:49:16: Das ist für mich immer der Persönlich auch maßgeblich.
00:49:18: Wenn ich die Möglichkeit habe zu gestalten und sage ja Ich komme mit eigenen Vorschlägen und das können wir machen oder mein Kollege Thomas Mempel sagt hier Michael lasst uns was machen dann sagen wir kommen machen wir das.
00:49:28: und wenn wir Dann sagen würden immer nein Nein Nein.
00:49:30: Ich glaube dann hätte man ein anderes Problem.
00:49:31: also hier ist das Vertrauen hat sich natürlich über die Jahre gebildet dass wir das Unternehmen Mit Innovationen und auch internationalisierung sehr stark jetzt nach vorne gebracht haben Und dass das wirkt einfach.
00:49:41: also insofern glaube schon dass das ein essenzieller Teil ist.
00:49:45: Davon abgesehen eine kleine Korrektur, ja wir sind natürlich ein Fabrierenunternehmen-Privat aber wir haben ja am Anleihenmarkt anleihen.
00:49:53: Das heißt ich telefoniere regelmäßig auch mit Investoren und so weiter, d.h.
00:49:56: da sind trotzdem schon noch Stakeholder die den gewissen Relevanz haben.
00:49:59: was aber auch positiv ist dieses professionelle Outside-Bild durch den Kapitalmarkt.
00:50:05: Auch unser Aufsichtsrat hat drei externe also sogar die Mehrheit im Aufsichsrat Was für mich super super wichtig ist Weil ich sag mal, man braucht auch Leute die ein... Entweder supporten aber auch mal challenging und sagen okay warum seid ihr da so langsam oder habe ich nicht verstanden?
00:50:19: Warum wollt ihr jetzt irgendwie die?
00:50:21: Warum glaubt ihr das das neue Produkt oder dass Land jetzt am besten ist.
00:50:23: Oder warum investiert hat er ja nicht jetzt eine Million in das land?
00:50:27: Ja wir müssen halt gucken dass wir trotzdem limitierte Ressourcen haben.
00:50:29: also ich glaube in diesem spannungsfeld bewegt man sich.
00:50:32: Aber ich glaube wenn man dir gerichtigen Das Zusammenspiel das haben wir gut definiert
00:50:38: Würdest du sagen so die Erfahrungen die du im Konzern Hattest helfen dir dabei heute oder ist das einfach eine ganz andere Welt?
00:50:47: Ich habe zum Beispiel die Dr.
00:50:49: Sonja Fleischer, die ist Personalvorstellung bei IBM Papst, also weltgrößter Ventilatorenhersteller und die war vorher bei Procter & Gamble und hat gesagt sie ist ins Familienunternehmen zurückgegangen gerade weil dort die Erfahrungen aus den Großkonzernen gebraucht worden sind und zu sagen mensch wir vielleicht internationalisieren professionalisieren Wie siehst du das?
00:51:11: Wie war es bei dir?
00:51:12: Ich glaube, genau.
00:51:13: Das letzte Stichwort Professionalisierung ist auch das was hier ein Fall war, warum die gesagt haben okay wir wollen jemanden holen und wie sagt ich bin ja nicht aus der Getränkebranche.
00:51:21: Das war ja eh schon etwas Atypisches.
00:51:24: Und dass man dann sagt ok und dann wählt er auf den Finanzplatz CEO ist auch nicht typisch.
00:51:29: aber im Endeffekt ist es das was eigentlich das wirklich ganz gut reflektiert Wenn man aus dem Konzern kommt, was haben wir mitgebracht?
00:51:36: Also beispielsweise Leadership.
00:51:37: Leadership ist eigentlich sogar unabhängig, es eher von der Persönlichkeit... Was ist glaube ich richtig und was falsch?
00:51:42: Und wenn man das vom Wertesystem hier mit den Familienunternehmen gut übereinbringen kann, was Unternehmertum ist, was pro Aktivität ist, Gestaltungswillen – und das passt sehr gut!
00:51:50: Dann kann man's auch ins Unternehmen bringen als Einpunkt oder aus einem Konzernen bestimmt Projektmanagement.
00:51:56: Als ich hier ankam hatten wir eine Strategie, die Strategie waren fünffünfzig Einzelprojekte.
00:52:03: Das ist nicht beherrschbar.
00:52:04: Es ist auch nicht kommunizierbar in die Organisation, ja?
00:52:07: So das heißt am Ende des Tages ging es lasst zu sagen okay wir haben jetzt bestimmte Säulen, wir waren ja Markenmodellisierung eine Säule, internationalisierung, Innovationes eine Sölle und Professionalisierung, dass man sagt ganz klar verständlich vier Säuren und die möchte ich dieses hier eigentlich jeder weiß und dann auch die Verspreche unterschiedlichen Tools die man da eigentlich hat um das dann wirklich nach vorne zu bringen.
00:52:26: also deswegen so Projektmanagement oder ist dann was-was Incentivesgames, weil man viel mehr gesehen hat.
00:52:33: Wo ist das Thema?
00:52:34: Als Beispiel... Man hat gesagt ja wir arbeiten noch nicht immer so ideal zusammen.
00:52:38: Es gibt bestimmt heute immer noch in einzelnen Bereichen Möglichkeiten wo er noch viel besser verzahnt sein können.
00:52:44: aber wir haben das Incentive System umgestellt.
00:52:46: Wir hatten für viele Leute kein Unternehmensziel im Bonussystem Das haben wir für alle Mitarbeiter quasi eingeführt.
00:52:54: dass wir sagen ein Großteil also fünfzig Prozent ist halt wirklich für alle gleich.
00:52:58: Ich möchte nicht die Diskussion haben, der eine sagt ja ich habe hier ein Marketing-Ziel.
00:53:02: Der andere sagt, ich hab einen Vertriebsziel und der andere sagt ah!
00:53:04: Ich habe einen Warenbestands- und Produktionsziel.
00:53:06: Ja das heißt jeder gibt es individuelle Ziele und jeder hat das gleiche Unternehmensziel so dass was...und das sind da Sachen die man am Konzern irgendwo gesehen hat wie das auch wirken kann.
00:53:15: insofern war das etwas was natürlich positiv wirken können.
00:53:19: Wie war das dann so?
00:53:20: Am Anfang also ich kann mir vorstellen in so einem Traditionshaus wie Unterberg auch unter den Mitarbeitenden zunächst mal vielleicht etwas skeptisch geguckt wird.
00:53:29: Da kommt jemand, der kommt noch nicht einmal aus der Getränkeindustrie, der kann aus Konzernstrukturen und er kommt jetzt zu uns hier nach Rheinberg und soll uns erklären wie es funktioniert.
00:53:42: Hast du so was erlebt oder wie würdest du mit sowas umgehen?
00:53:46: Ich meine dass das da vielleicht auch erstmal kritisch geschaut wird, das kann ich mir schon gut vorstellen!
00:53:51: Ja, also das ist mit Sicherheit so und ich meine das Gute isst.
00:53:54: Ich bin ja auch Teil des Teams.
00:53:55: jetzt wir sind im Vorstand nur zu zweit.
00:53:56: aber Thomas Mantel der hat auch Vertrieb Marketing.
00:53:59: insofern ist ja nicht so dass war da ich sag mal jetzt einer kommt als Heizbringer sondern wir sind ja hier als Team.
00:54:05: Wir haben dann ja auch andere Leute reingebracht.
00:54:07: Also wir haben gerade in der zweiten Ebene auch sehr viele Leute auch weitere Impulse noch eingebracht.
00:54:12: Aber ein Lieblingsbeispiel Ist dafür mich immer ein Kontrolle aus meinem team wo ich gesagt habe so wie haben die auf sichsrad Die Sachen identifiziert.
00:54:19: diese vier Sollen wollen wir jetzt machen und dann geht es weiter.
00:54:21: Und dann sagt er so ja lass mal machen, ne?
00:54:24: Dann sagt der irgendwie anderthalb Jahre später und tatsächlich haben sich dann so beispielsweise bei den Hubertus-Tropfen wirklich so das erste Momentum gebildet wo man sagt oh da ist wirklich was gekommen und wurde dann gesagt Jetzt glaube ich dir!
00:54:36: Das hat bei manchen Leuten anscheinbar anderthalfjahre gedauert diese Glaubwürdigkeit zu bekommen wo man sieht okay die sagen nicht nur die wollen A machen sondern die machen sie auch.
00:54:45: Und das ist, glaube ich wichtig.
00:54:46: Weil oft ist es ja so, dass Ideen da sind aber irgendwie entscheidet keiner oder man setzt nicht um und hier ist es lieber eine Sache machen und ein Fehltritt.
00:54:56: Ich habe der Familie damals gesagt auch als ich im Interview war also müssen mich in der Regel nicht zum Jagen tragen.
00:55:02: Es passiert nicht, aber... Das ist auch das was sie erwarten.
00:55:05: Dann hauen Sie lieber einmal mit auf den Finger wenn die sagen, das hätten wir uns anders gewünscht.
00:55:10: Aber in Summe, ich glaube, das haben wir ganz gut gemacht.
00:55:13: Um an den Bogen zum Anfang zu erfinden, du hast gesagt, du warst oder wolltest Leistungssportler werden.
00:55:20: Siehst du da Parallelen zur Tätigkeit als CEO?
00:55:25: Ja absolut!
00:55:26: Weil ich damals Bundesliga gespielt habe.
00:55:29: Ich meine Wasserball ist jetzt nicht so wo man davon leben kann.
00:55:31: Man hat immer noch Amateur.
00:55:34: Aber vom Prinzip ist es so weil es einfach um ein Team geht und das ist eine Mannschaft.
00:55:37: Also sieben Spielen parallel, Mannschaft normalerweise dreizehn aus wenn man hat erweitert bis fünfzehn Und das heißt, man muss sich verstehen können oder man muss auch Sachen kompensieren können.
00:55:47: An einem Tag hat einer mal einen schlechteren Tag dann muss jemand anders vielleicht mehr machen und da gibt es nicht eben nur den ein.
00:55:53: Also ich transportiere das immer die schönes Beispiel.
00:55:56: wenn einer glaubt hier der ist der Superstar der alles bewegt.
00:55:58: Das ist in der Regel nicht der Fall.
00:56:00: warum ist PSG als Messi etc.
00:56:03: Da waren nicht Champions League Siege automatisch geworden weil sie als Team nicht funktioniert haben.
00:56:08: Also hier ist es schon wichtig, dass man sagt okay wie können wir als Team funktionieren?
00:56:11: und da ist es das der einzelne nicht im Vorruf steht.
00:56:14: Da ist auch eine gewisse Demut erforderlich.
00:56:18: Ich habe vor jetzt inzwischen fast vier Jahren relativ am Anfang des Podcasts ein Episode aufgenommen mit dem damaligen Kapitän der Eishockey-Nationalmannschaft Moritz Müller von den Kölner Heienwahr.
00:56:32: damals glaube ich hab das nicht weiter verfolgt ehrlich gesagt Und der hat so mal einen ganz spannenden Satz gesagt, dass er meinte... also ich habe ihn gefragt wie wird man Kapitän?
00:56:41: Er meint ja naja das allererste ist derjenige der in der Kabine sagt er will Kapitänen werden.
00:56:45: Der wird es nicht.
00:56:49: Kann man sowas übertragen auch auf die Rolle eines CEOs?
00:56:52: Dass jemand der schon ganz früh sagt Ich werde jetzt mal Chef!
00:56:56: Der wird's wahrscheinlich eher nicht sondern man muss da rein wachsen sich rein kämpfen.
00:57:00: vielleicht auch
00:57:02: Ja, also tendenziell würde ich sagen ja.
00:57:04: Also ich weiß Wasserball gesagt wir waren eine sehr erfolgreiche Mannschaft und dann gab es ja immer diese Jahrgangsversätze und dann war ich irgendwann mal selbst dann tatsächlich mal Kapitän.
00:57:15: aber zu dem Zeitpunkt war ich mit dreizehn vierzehnt irgendwie gar nicht reif und das war mal ein Jahr wo wir auch nicht so erfolgreich waren als Mannschaft aus unterschiedlichen Gründen.
00:57:23: Aber man muss halt wachsen.
00:57:24: tatsächlich.
00:57:25: Ich glaube wichtig ist dass man einfach Erfahrungen sammelt Und dann mehr man, dass jemand reifer wird.
00:57:30: Ja, man kann rational alles immer gut erklären.
00:57:33: Also gerade auch irgendwie mit dreißig als ich M&E-Bereich beim Metro dann muss halt irgendwo Erfahrung sammeln, man muss auch eine gewisse Geduld haben aber trotzdem noch sagen können was ist richtig oder falsch?
00:57:43: Fakten basiert sein und nicht nur Bauchbasiert.
00:57:45: ja.
00:57:45: also das ist glaube schon sehr wichtig und wenn man das irgendwann hat dann sieht man auch dass die Performance besser wird, dass man auch andere inspirieren kann weil hier geht es ja nicht um kämpfen.
00:57:53: Ich kann wenn ich der beste Kämpfer bin Aber ich kann keine Leute mitnehmen Dann wählt man trotzdem kein CEO.
00:57:59: Das war für diesen Leadershipteil ein wunderschönes Schlusswort.
00:58:05: Jetzt will ich ganz zum Schluss nochmal auf diese hundertachtzig Jahre zurückkommen.
00:58:09: Ich kann mir vorstellen mit einem Unternehmen wie Wunderberg Mit den Produkten ihr habt seid ihr ja doch sehr nah an Partys, an Feiern dran das gibt bestimmt eine Riesensause bei euch.
00:58:19: oder was habt ihr geplant?
00:58:21: Ja also man sehen ob es so eine Riesensauswärtschein sein sind glaube ich.
00:58:25: da wieder zwei Sachen.
00:58:26: dass ist Das erste für uns, muss ich auch mal sagen.
00:58:29: Hundert-Achzig!
00:58:30: Weil die meisten Leute, die mich fragen ja, hundert-achzig warum feiern war das überhaupt?
00:58:34: Das ist ja irgendwie hundertfünft neunzehnt achtzig und so weiter.
00:58:37: Ist ja nicht zweihundert, ist nicht hundertvielundsiebzig.
00:58:39: So aber hundertachtzig ist dieses Jahr schon für uns was extrem Wichtiges.
00:58:43: Weil wir hundert fünfzig war Corona, wir konnten gar nicht richtig feiern.
00:58:46: Wir durften nichtmals hier irgendwie Autorveranstaltung machen usw.
00:58:49: Jetzt haben wir zusätzlich noch die Generationenübergang.
00:58:52: seit zwanzig vierundzwanzig Und das heißt eigentlich die Familie, der sich jetzt sukzessive hat ist einfach die Bedeutung des Hundert-Achzigjährigen für das Unternehmen viel größer als Hundertfünf-Siebzig.
00:59:02: Ja!
00:59:02: Deswegen ist das der Moment den wir uns jetzt auch ausgesucht haben um dann eigentlich zwei Sachen zu machen.
00:59:07: Also beim Hundert fünfundsebzig sind am siebzehnten sechsten selbst.
00:59:11: also im ursprünglichen Tag laden wir unsere Geschäftspartner ein aus dem Innen und Ausland also irgendwie hundertfünftig externe und unseren Mitarbeiter für so einen ja ich nenne es mal vom Männern Teil wo er einfach natürlich sprechen wollen, wo wir natürlich auch über einfache Danke sagen wollen für die lange Partnerschaft, die einfach hat.
00:59:27: Weil am Ende ist man dann ohne Kunden und ohne Geschäftspartner auch nichts.
00:59:31: Und auch hier Leute da noch einladen in Stammhaus einfach bei uns zu sein, wo es einfach Beziehungspflege ist.
00:59:37: jetzt sage ich mal... Also Party würde ich das noch nicht nennen aber einfach ein formales Plus Get Together ja?
00:59:44: Aber für die Mitarbeiter das ist mir immer sehr wichtig dass wir dann sagen, da feiern wir schon und das machen wir zwei Tage später getrennt auch mal eine andere Location Ähm, und die Feier ist dann so gut wie die Mitarbeiter sie feiern.
00:59:55: Jetzt überfalle ich dich mit einer Frage, die du vorher nicht gehört hast was schätzt du?
00:59:58: Wie sieht das in hundert-achtzig Jahren aus?
01:00:01: Wo steht Unterberg dann?
01:00:04: Das ist ein ganz schönes
01:00:05: Bekarten aber... So weit hab' ich noch nie gedacht!
01:00:09: Nein, aber ich hoffe einfach hier diese Grundsatzdenke dieses Innengenerationen zu denken.
01:00:16: also es ist ja gar nicht Quartale Börsen und Titelsunternehmen schon mal weg Ja auch nicht, ne?
01:00:20: Also Dekade.
01:00:22: Aber wirklich, dass der Ludwig Hohler schon sagt okay ich denke auch schon an meinen Sohn.
01:00:26: Das ist glaube ich die gute Grundvoraussetzung.
01:00:29: und wie weit wir dann durch Innovationen, alkoholfrei Produkte oder auch andere Portfolio-Ideen.
01:00:34: weil eins ist klar die Welt verändert sich gerade massiv.
01:00:37: ja auch die Industrie, spirituosen Industrie sowohl in Deutschland als auch international verändert sich massiv und das wird nicht mehr hundertachtzig Jahre dauern.
01:00:45: also den Markt wird sich in den nächsten Jahren noch gewaltig ändern.
01:00:48: aber ich denke, dass wir im Dialog hier mit den Gesellschaften gute Antworten finden.
01:00:53: Michael, das war super spannend!
01:00:54: Vielen herzlichen Dank für die vielen guten Einblicke und auch Insights was ihr hier so tut und deine Art Leadership zu leben.
01:01:03: Das war sehr spannend.
01:01:04: Vielen dank dafür.
01:01:05: Ja danke, Leif.
01:01:06: Jetzt die letzte Frage, die jeder immer gestellt bekommt ist... Du wirst natürlich ab jetzt hoffentlich zum Stammhörer der Chef-Hetage oder vielleicht warst du es ja auch schon.
01:01:15: irgendwas musst du jetzt irgendwie nicken und absolut.
01:01:18: Ja, sehr gut, sehr Wen würdest du denn gerne mal bei mir hören?
01:01:22: Hast du einen Tipp, hast du jemanden den du empfehlst oder eine Branche oder gar jemanden wo du sagst Mensch!
01:01:27: Den kenn ich und den musst du einladen.
01:01:30: Ja sind unterschiedlich.
01:01:30: Ich hab natürlich als fleißiger Hörer ja habe ich mir gedacht dass so ne Frage kommt.
01:01:36: Aber ich sage mal zwei weil die... Also ich hatte die Astrid Hermann die CFO bei Bayersdorf damals kennengelernt in Düsseldorf hier bei dem CFOs damit Und das waren einfach auch spannende Geschichten Also wohl von ihrem Berufswertegangen, als auch Bayerstorff, als Familienunternehmen dann sie als CFO und so weiter.
01:01:55: Also kommen viele Sachen zusammen kann ich mir super gut vorstellen.
01:01:57: und dann auch Neuprodukte also was Sie da auch über hier männliche Artikel etc.
01:02:02: erzählt hat.
01:02:03: also das ist schon spannend gewesen.
01:02:05: Und was ganz anderes weil ich glaube traditioneller und nicht traditionell aber jetzt auch kein typisches Geschäftsmodell ist.
01:02:10: es haben wir der Thomas Stoffmehl hier vom Vorwerk.
01:02:13: Der CEO ist natürlich da auch immer ganz offen, weil dieses Direkt-Vertriebsmodell.
01:02:19: Wir hatten ja bei uns im Aufzichtsrat, waren immer spannende Diskussionen und ich freue mich auch immer noch wenn ich ihn sehe und wir sprechen.
01:02:25: also das sind auch von der Persönlichkeit glaube ich zwei die könnten ganz gut passen.
01:02:30: Das sind richtig gute Tipps werde ich versuchen und Vorwerke natürlich insofern gut weil ich hatte vor anderthalb zwei Jahren den CEO Der Friedrich-Vorwerkgruppe, die machen was vollkommen anderes.
01:02:42: Die machen diese riesigen Pipelines von Nord nach Süd für die Energieversorgung und der hat dann schon berichtet dass sie eine Mitarbeiterin nur haben sich um die Anrufe kümmert die für Vorwerk reinkommt aber nicht für ihr Vorwerk sondern für das andere.
01:02:56: also von daher das wäre eine schöne Verknüpfung dann mal mit dem richtigen Vorwerk zu sprechen.
01:03:00: Michael, vielen lieben Dank.
01:03:01: Das hat ganz groß Spaß gemacht!
01:03:03: Vielen dank für die Einladung hier nach Rheinberg zu Unterberg.
01:03:06: wenn es euch da draußen auch Spaß gemacht hat dann ist das jetzt spätestens der Moment wo ihr einmal noch mal auf abonnieren klicken solltet oder je nachdem wo ihr das hört kommentieren könnt rezinsieren könnt und dass in eurem Netzwerk teilen solltete.
01:03:20: das ist ganz ganz wichtig weil dann seid ja auch erstens beim nächsten Mal mit dabei und zeigt das allen Leuten die das auch hören sollten.
01:03:27: Und dann freue ich mich darauf, euch bald wieder zu sehen beziehungsweise ihr seht mich und hört mich.
01:03:32: Aber das sagt man halt so.
01:03:33: von daher bis bald tschüss!
01:03:35: Danke live tschüß.